F#dim/Gbdim

Grundstellung: Die häufigste Form: der tiefste Ton ist der Grundton aus dem Akkordnamen, die übrigen Akkordtöne liegen darüber.

Töne: F# · A · C

Fingersatz

Linke Hand: 5-3-1

Rechte Hand: 1-3-5

Lage: 1 / 3

Grundton

Akkordtyp

MajorMinor7m7maj7susdimdim7aug6add9m9maj9m1113

Grundstellung & Umkehrungen

F#DIM AM KLAVIER

Akkord F#dim Klavier

Der Akkord F#dim (vermindert; in Charts auch F#°) besteht aus F#, A und C — gestapelte kleine Terzen. Auf der Tastatur: eine schwarze Taste und zwei weiße. Kennst du Fis-Moll (F#–A–C#), senke den oberen Ton von C# auf C um einen Halbton: aus dem „sitzenden“ Moll wird ein Dreiklang, der weiterwill. Selten ein Ruheklang; eher ein offener Satz. In der deutschen Theorie heißt dasselbe oft verminderter Dreiklang auf Fis bzw. Leitton-Dreiklang in G-Dur.

Fingersatz Akkord F#dim Klavier

Wo der Akkord F#dim in echter Musik auftaucht

Spielst du viel in G-Dur, kennst du diesen Griff, auch wenn der Chart ihn nicht benennt. In G-Dur ist F#dim der Leitton-Dreiklang (vii°): Fis will nach G, A teilt sich mit der Tonika, C schiebt Spannung Richtung H oder zum G-Akkord. Hymnenkadenzen, Schulband-Arrangements und viel Folk schieben kurz F#–A–C (oder gebrochen in der Linken) ein, bevor G landet. In e-Moll sind dieselben drei Töne oft ii° — dunkler Nachbar, danach oft nach H oder Em. B-Vorzeichen-Partituren können Gbdim schreiben; am Klavier drückst du dieselben Tasten.

Zum F#dim greifst du, wenn kurze Unruhe reicht und du keinen vollen verminderten Septakkord brauchst. Strophe, die einen Takt kippt, Brücke zwischen zwei stabilen Akkorden, Film-Cue auf einem halben Takt. Weder „fröhlich“ Dur noch reine Molltrauer — eher ein musikalisches Fragezeichen. Chart sagt F#dim / F#° — spiele F#–A–C. Form merken: Daumen auf Fis, kleine Terz nach A, weiter nach C; erst die hohle, enge Farbe hören, dann auflösen.

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Drei Töne, klare Lagen

Grundstellung: F#–A–C. Erste Umkehrung ab A (A–C–F#), zweite ab C (C–F#–A). Derselbe Akkord, anderer Bass — und der Bass ändert den Zug nach G oder Em.

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F#dim, F#m und F#dim7

Fis-Moll hält die reine Quinte (C#). F#dim senkt sie auf C. F#dim7 stapelt noch eine kleine Terz darüber (meist D# oder Eb). Steht im Leadsheet nur „dim“, zuerst den Dreiklang dieser Seite festigen, dann die Septime denken.

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Schreibweise: F#dim oder Gbdim

Kreuztonarten schreiben meist F#dim; B-Tonarten oft Gbdim. Gesucht wird auch „Fis vermindert Klavier“ oder „Gbdim Klavierakkord“. Tasten gleich — Orthografie folgt Vorzeichen und Stimmführung.

FEATURES

F#dim hören, dann in Töne zerlegen

Viele Akkordseiten zeigen nur ein starres Diagramm. Hier kannst du hören, den Dreiklang in Einzeltöne teilen und Umkehrungen mit Fingersatz durchschalten — damit Bild und Ohr zusammenpassen.

F#dim hören, dann in Töne zerlegen

Block und Arpeggio online

Ganzen F#dim auslösen oder F#, A und C nacheinander hören. Der schnellste Weg, das Intervallmuster zu fixieren, bevor du ans echte Klavier gehst.

    Akkord F#dim am Klavier spielen

    1. Die drei Tasten finden

    1. Die drei Tasten finden

    F# liegt schwarz zwischen F und G; danach A und C. Abstände gleichmäßig — jeder Schritt eine kleine Terz. Zuerst leise anschlagen; verminderte Dreiklänge werden schnell scharf, wenn du zu fest drückst.

    2. Hören vor dem Auswendiglernen

    2. Hören vor dem Auswendiglernen

    Player oben: Block, dann Arpeggio. Farbe am Instrument abgleichen. Klingt es heller und „nach Moll“, steckt vermutlich noch C# statt C drin.

    3. Umkehrungen mit Auflösung üben

    3. Umkehrungen mit Auflösung üben

    F#dim → G-Dur oder e-Moll. Dann F#dim/A → G/H, F#dim/C → G. Die Hände lernen, warum der Akkord da ist — nicht nur, wo die Punkte liegen.

    FAQ: Akkord F#dim Klavier